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Leistungen2020-08-25T22:16:37+02:00

Konzeption

Konstruktion Prototypenbau

Simulation

Testing

Schulungen

FMEA

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Konzeption

Vom Konzept über die Konstruktion bis zum Aufbau erster Achsmodule

Beginnend beim sprichwörtlichen weißen Blatt Papier

… oder dem vorhandenen Bauraum entwickeln wir individuelle Konzepte, auch für Erprobungsträger und Show Cars. Wir bestimmen vielversprechende Entwicklungsansätze mithilfe erster Simulationsrechnungen und CAD-Bauraumuntersuchungen.

Neben klassischen Achskonzepten wie McPherson-Vorderachsen und Mehrlenker-Hinterachsen gestalten wir auch neue Ansätze im Bereich der E-Mobility. Der Schaeffler Mover demonstriert ein solch innovatives Konzept. Hier reichte die Entwicklung vom Konzept über die Konstruktion bis zum Aufbau erster realer Achsmodule.

Der Automobilzulieferer Schaeffler hatte die Vision einer flexiblen Plattform, die mittels Radnabenantrieb extreme Lenkwinkel von bis zu 90° ermöglichen sollte. TRE fand die Lösung im Intelligent Corner Module, das Antrieb und Bremse, aber auch Lenkung, Federung und Dämpfung beinhaltet. Hierbei mussten völlig neue Effekte für die Fahrstabilität und funktionale Sicherheit berücksichtigt werden.

Das Fahrzeug kann dank dieses Fahrwerks u.a. seitwärts parken und auf der Stelle wenden. Dadurch ergeben sich einzigartige Einsatzmöglichkeiten im urbanen Raum. Auf das kompakte und variable „rolling chassis“ lassen sich je nach gewünschter Nutzung Aufbauten für den Personen- und Gütertransport aufsetzen, ohne Antrieb und Fahrwerk anpassen zu müssen.

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Konstruktion und Prototypenbau

vom Einzelteil bis zum kompletten Achs-Modul

Konstruktion

Wir liefern native 3D-Modelle und Zeichnungen für CAD-Software wie Siemens NX und CATIA. Selbstverständlich berücksichtigen wir die OEM-spezifischen Standards zur Modellerstellung. Wir sind in der Lage, die Daten auf Wunsch direkt ins Produktdatenmanagement des Kunden einzustellen, beispielsweise per remote desktop.

In einigen Fällen liegen Referenzteile als Hardware vor. Diese überführen wir mittels Reverse Engineering ins 3D-Modell, wo sie anforderungsgerecht umgestaltet werden können. Zum Erreichen der Gewichtsziele nutzen wir die Topologieoptimierung. Darüber hinaus weisen wir die Bauteileigenschaften mithilfe umfangreicher FEM-Untersuchungen nach.

Wir konstruieren Komponenten fertigungs- und montagegerecht je nach Einsatzgebiet. Neben dem Urformen, Umformen und klassischer spanender Bearbeitung gestalten wir auch Bauteile für additive Fertigung (Metall-3D-Druck). Die Auslegung erfolgt in enger Abstimmung mit unseren langjährigen Lieferanten (von der Manufaktur bis zum Tier1). Dank unseres Netzwerks können wir auch kurzfristig Hardware in hoher Qualität bereitstellen.

Topologieoptimierung

Mittels Topologieoptimierung gestalten wir Bauteile (insbesondere Fräs- und Gussteile wie Radträgern, Lenkern, Schwingen etc.) schon vor der eigentlichen Berechnung mit besonderem Augenmerk auf die Gewichts- oder Steifigkeitsziele für das Bauteil. So wird innerhalb des verfügbaren Bauraums nur entlang der relevanten Lastpfade Material eingesetzt. Das Ergebnis ist ein organisches funktionsgerechtes Design der Bauteile. Für die Optimierung nutzen wir unter anderem Altair Inspire.

Finite-Elemente-Methode (FEM)

Die Finite-Elemente-Methode (FEM) ermöglicht die Simulation des werkstofftechnischen Verhaltens innerhalb einzelner Bauteile. Als Ergebnis steht der Nachweis über die Funktionsfähigkeit der Komponente in den gewünschten Nutzungsszenarien bzw. Lastfällen. Die Lastdaten können extern oder bei TRE ermittelt werden. Die Modellvernetzung, Definition der Randbedingungen und Berechnung wird durch eine erprobte Toolkette abgedeckt. Hierzu zählen unter anderem Abaqus, ANSYS, FemFAT und der ANSA pre-processor.

Kernziel der Untersuchung ist der Nachweis über die Festigkeit der Komponenten. Auch die Dauerfestigkeit (fatigue) kann ermittelt und bewertet werden. Ferner bestimmen wir die Bauteilsteifigkeit. Abgerundet wird die Untersuchung durch verschiedene Frequenzanalysen. Für weitere Untersuchungen in der Multi Body Simulation stellen wir den Output in Form eines Modal Neutral File (MNF) zur Verfügung.

Prototypenbau

Vom Einzelstück bis zur Kleinserie realisieren wir die Fertigung in unserer hauseigenen Werkstatt. Mit großer Fachkenntnis in der Schweißtechnik stellen wir Schweißbaugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium von einfachen Blechkonsole über Lenker und Achsträger bis zum Gesamtfahrzeug-Rohrrahmen her. Serienteile passen wir für den Einsatz im Prototyp an. Den nötigen Vorrichtungsbau wickeln wir ebenfalls intern ab.

Composite-Werkstatt

In unserer Composite-Werkstatt laminieren wir flächige Bauteile mit Glasfaser-, Kohlefaser- und Aramidverstärkung im Vakuuminfusionsverfahren. So entstehen Exterieur- und Interieur-Verkleidungen, Aerodynamikkomponenten, Batteriegehäuse und weitere Teile. Der Formenbau wird durch unsere langjährigen Partner realisiert.

Achsmodule

Wir liefern Ihnen komplett montierte Baugruppen und Achsmodule. Wir bauen die Karosserie des Trägerfahrzeugs um und stellen damit funktionale Aggregateträger bereit.

3D-Messsysteme

An Messeinrichtungen stehen eine Stiefelmayer Koordinatenmessmaschine (6m x 3m x 2m), ein Romer 3D-Messarm sowie ein Fahrwerkmesssystem zur Verfügung. Mit diesen Geräten decken wir sowohl taktile als auch optische Messung ab. Beispielhaft seien die Achskinematik eines Referenzfahrzeugs, 3D-Scans von Bauteilen und die Qualitätssicherung unserer Komponenten als Messaufgaben genannt. Die Software PolyWorks dient hierbei als Schnittstelle zur CAD-Umgebung.

Aggregateträger, Konzeptfahrzeuge, Rolling chassis

Vom Einzelstück bis zur Kleinserie realisieren wir die Fertigung in unserer hauseigenen Werkstatt. Mit großer Fachkenntnis in der Schweißtechnik stellen wir Schweißbaugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium von einfachen Blechkonsole über Lenker und Achsträger bis zum Gesamtfahrzeug-Rohrrahmen her. Serienteile passen wir für den Einsatz im Prototyp an. Den nötigen Vorrichtungsbau wickeln wir ebenfalls intern ab.

Simulation

Langjährige Erfahrung kombiniert
mit modernsten Entwicklungstools

Mehrkörpersimulation (MKS)

Seit mehr als 20 Jahren

Die Fahrwerkssimulation ist ein wichtiger Bestandteil des virtuellen Fahrzeugentwicklungsprozesses. Im Laufe der Jahre hat TRE sowohl die Modellqualität als auch die Bewertungsleistung auf ein optimales Niveau gebracht. Unsere Ingenieure können sich bei ihrer Arbeit nicht nur auf langjährige Erfahrung stützen, sondern auch auf die TRE-eigene Toolbox als hochmoderne Entwicklungswerkzeuge für Simulationen. Dies ermöglicht es unseren Experten, sich gezielt auf die Anforderungen unserer Kunden einzustellen.

Fahrzeughandling, Fahrkomfort, funktionale Sicherheit, Integration mehrerer Regler in die dynamische und/oder Echtzeitsimulation gehören zu unserem Standard-Entwicklungsprozess. Heutzutage spielt dies sogar eine entscheidende Rolle.

Die Messlatte für TRE ist hoch angesetzt. Wir haben unsere Wurzeln im Rennsport und nutzen diesen Wissensvorsprung konsequent auch für Serienprodukte.

Achssimulation

Bei der Fahrwerksentwicklung suchen wir immer den optimalen Kompromiss aus:

  • Fahrverhalten
  • Fahrkomfort
  • Sicherheit

Mithilfe unserer Simulation, ist es uns möglich die elastokinematische Performance einer neuen Achse schon frühzeitig im Entwicklungsprozess zu untersuchen.

Unsere Simulationen liefern uns beispielsweise Informationen über:

  • Nachgiebigkeit
  • Eigenfrequenzen
  • Spuränderung bei Querkräften
  • Änderung des Radstands bei Längskräften der Achse

Dadurch berücksichtigen wir auch komplexe Elemente wie beispielsweise:

  • Blattfedern
  • Verbundlenker
  • Schwertlenker
  • Twist Beams

Unsere Simulationenexperten stellen sicher, dass Ihre neue Achse auch unter schwierigen Radbedingungen das gewünschte Fahrverhalten zeigt. Von einfach, kinematisch definierten Achsen bis hin zu überbestimmten Achssystemen, deren Eigenschaften von den Steifigkeiten der Bauteile abhängen, können wir alles simulieren. Dafür erstellen wir realistische Achsenmodelle für die unterschiedlichsten Bauraumanforderungen.

Gesamtfahrzeugsimulationen

Bereits während der Konstruktionsphase liefern unsere Gesamtfahrzeugsimulationen Informationen über:

  • Fahrverhalten
  • Fahrkomfort
  • Sicherheit

Die Produkte unserer Kunden können so schon vor dem Prototyp optimiert werden, dies reduziert die Zahl an Testfahrten deutlich. Bei unseren Simulationen berücksichtigen wir alle Komponenten des Fahrzeugs, zum Beispiel die Vorder- und Hinterachsen, die Bremsen, die Lenkung und die Reifen, sowie elektronische Regelsysteme. Die Beschreibung des restlichen Fahrzeugs erfolgt durch Parameter wie:

  • Massen & Trägheiten
  • Elastizitäten der unterschiedlichen Subsysteme

Für unsere Gesamtfahrzeugsimulation nutzen wir den „Plug and Play“-Ansatz, das bedeutet, dass sich unsere Modelle aus einzelnen Elementen zusammensetzen, wie beispielsweise:

  • Lenkung
  • Achsen
  • Powertrain

Durch diesen Ansatz lassen sich schnell unterschiedliche Fahrzeugvarianten erzeugen und simulieren. Dadurch ist es uns beispielsweise möglich, die Entwicklung von Derivaten deutlich zu beschleunigen.

Durch die Simulation kompletter Fahrzeuge können wir schon früh im Projekt:

  • Achsvarianten untersuchen
  • Serienteile auszuwählen
  • Unterschiedliche Grundabstimmung erzeugen

Ein weiterer wichtiger Punkt unserer Arbeit sind die Komfortuntersuchungen. Hierfür werden Übertragungsfunktionen von Anregungen bis 30 Hertz berechnet. Zusätzlich können wir auf einem eigenen 7-Stempel-Prüfstand das Fahrverhalten und die Fahrdynamik von Fahrwerken untersuchen. Unsere Simulationsexperten haben ein hervorragendes Verständnis für die Anforderungen der Konstrukteure, dadurch wird eine effektive Arbeitsweise bei der Grundauslegung und dem Packaging von Achsensystemen garantiert.

Kopplung mit Finite-Element-Analysen (FEA)

Die von uns entwickelten und konstruierten Fahrwerke garantieren selbst unter den härtesten Bedingungen eine hohe Bauteilsicherheit. Wir profitieren von unserer langjährigen Erfahrung bei der Definition, Anwendung und Bewertung relevanter Lastfälle.

Bereits während der Auslegungsphase generieren wir mit unseren MKS-Modellen die Schnittlasten für die Fertigkeits- und Steifigkeitsberechnung.

Festigkeitsnachweise für die Achskomponenten führen wir durch unsere FE-Analysen durch. Dabei werden sowohl Standartlastfälle, zum Beispiel Bremsen, Kurverfahrt und Vertikalstöße simuliert, wie auch Misuse-Lastfälle, darunter fallen beispielsweiße Schlaglochbremsen und Bordsteinabdrücke. Durch unsere Vollfahrzeugmodelle besteht zudem die Möglichkeit, Lasten aus dynamischen Fahrmanövern abzuleiten.

Die verschiedenen Komponenten berechnen unsere Konstrukteure in NASTRAN/PATAN mit den verschiedenen Lastfällen aus unserem Simulationswerkzeug ADAMS-Car. Die automatische Erstellung von NASTRAN-kompatiblen Lastfalldateien beschleunigt dabei den Berechnungsprozess und vermeidet Fehler beim Datentransfer.

Testing

Fahrdynamik, Homologation, Applikation

Fahrdynamik

Applikation, Homologation, Testfahrten
und Versuche auf Prüfständen:

Unsere Experten beschäftigen sich
mit allen Facetten der Fahrdynamik.

Mit umfangreicher, hauseigener Messtechnik wie Lenk- und Bremsrobotern führen sie zulassungsrelevante und herstellerspezifische Versuche durch. Im Rahmen der Applikation stimmen sie die Parameter für die elektronischen Regelsysteme sowie für Feder-, Dämpfer- und Lenksysteme ab. Mit unseren Experten sind wir in der Lage, die objektiven Messungen auch durch die Subjektivbeurteilung zu ergänzen. Fahrdynamik und Fahrkomfort beurteilen wir anhand von Fahrmanöverkatalogen unserer Kunden oder TRE-eigenen Spezifikationen.

Im Rahmen unserer Benchmarks vergleichen wir die Produkte verschiedener Hersteller und erarbeiten für unsere Kunden die Grundlagen für die Optimierung ihrer Fahrwerke.

Damit kann TRE umfangreiche Entwicklungsaufgaben im Bereich Fahrdynamik übernehmen und seinen Kunden eine Dienstleistung aus einer Hand anbieten.

Fahrmanöverkatalog (FMK)

Zum Abschluss der Applikation testen unsere Spezialisten die Qualität der Bedatung. Dazu führen sie auf Testgeländen in der ganzen Welt Versuche nach kundenspezifischen oder TRE-eigenen Fahrmanöverkatalogen durch – direkt beim OEM oder auf einem freien Prüfgelände. So stellen wir sicher, dass die Applikation von ESP/ESC, ABS und EPB den markentypischen Anforderungen der Fahrzeughersteller gerecht wird.

Homologation

Lenkroboter

Mit unseren Lenkrobotern von ABD führen wir Fahrmanöver für die Beurteilung des Kurvenverhaltens von Fahrzeugen und Stabilitätstests zur Bewertung und Überprüfung des ESC-Systems durch (unter Beachtung der verschiedenen Gesetzesanforderungen wie FMVSS126, ECE R13H Anhang 9a oder KMVSS Art.90-2). Die Tests finden auf den Testgeländen unserer Kunden oder frei verfügbaren Testgeländen in aller Welt statt und bilden die Grundlage für Zertifizierungen. Aufgrund der Ergebnisse sprechen wir Empfehlungen zur Freigabe der unterschiedlichen Systeme aus.

Wir beherrschen nicht nur alle Fahrmanöver, wie etwa den Sine with Dwell, Fishhook und J-Turn, sondern setzen auch eigene Messtechnik zur Datenaufzeichnung ein: Mit unseren OXTS-, GPS- und Trägheitsnavigationssystem können wir die Fahrzeugreaktion sehr präzise bestimmen. So ermitteln wir exakte Werte, mit denen sich das Kurven- und Lateralverhalten der Fahrzeuge genau bewerten und vergleichen lässt. Zu unserem Repertoire gehören auch kundenspezifische Fahrmanöver zur Bestimmung verschiedener fahrdynamischer Größen. Sie werden in enger Abstimmung mit unseren Kunden von geschulten TRE-Experten durchgeführt.

Die TRE-Experten verfügen auch über ein umfangreiches Know-how im Einsatz und der Adaption von Lenkrobotern in Kraftfahrzeugen. Sie haben nicht nur eigene Anbindungen ans Fahrzeug entwickelt, sondern beherrschen auch das Handling, die Programmierung der Fahrmanöver und die Datenauswertung.

Des Weiteren gehören auch kundenspezifische Fahrmanöver zur Bestimmung verschiedener fahrdynamischer Größen zu unserem Repertoire und werden in enger Abstimmung mit dem Kunden von unseren geschulten TRE-Experten durchgeführt.

Brems-/Fahrroboter

Egal, ob Auto Motor und Sport-Test, ECE-R 13H Anhang 9b oder andere zulassungsrelevante Prüfungen: Versuche mit Bremsrobotern von ABD gehören zu den Spezialitäten von TRE. Schließlich gehörten wir vor vielen Jahren zu den ersten Unternehmen überhaupt, die sie für Fahrzeugversuche eingesetzt haben. In der Zwischenzeit haben wir die Anbindung ans Fahrzeug und die Messtechnik kontinuierlich weiterentwickelt, zum Beispiel durch den Einsatz von GPS- und Trägheitsnavigationssystemen. Dies garantiert präzise Messwerte und eine gute Vergleichbarkeit der Ergebnisse.

Mit unseren Bremsrobotern von ABD können wir auf den Pedalweg, die Pedalkraft sowie die Fahrzeugverzögerung regeln und den Bremsdruck auf weniger als ein Bar genau einstellen. Dadurch erhalten wir präzise Informationen über das Bremsverhalten in unterschiedlichen Situationen – beispielsweise in Abhängigkeit von Reifen oder Bremsbelägen.

Applikation

Federdämpfersysteme / 7-Stempel-Anlage

Für die Applikation der Vertikaldynamik setzen wir einen Prüfstand mit sieben Hydraulikstempeln (7-Post Rig) ein, die sowohl kraft- als auch weggesteuert werden können. Die vier Radstempel (125 Millimeter Amplitude) sind für die vertikale Bewegung der Räder zuständig, während die drei Chassis-Stempel (150 Millimeter Amplitude) die Nick- und Wankmomente, sowie die aerodynamischen Kräfte einbringen. Auf dem Prüfstand können wir fahrfähige und nicht-fahrfähige Straßenfahrzeuge sowie fahrfähige und nicht-fahrfähige Rennfahrzeuge untersuchen.

Mit unserem 7-Post Rig führen wir Modalanalysen (z.B. Heave-, Pitch-, Roll- und Torsion-Anregungen) mit und ohne Chassis-Anregungen, Streckensimulationen mit und ohne Chassis-Anregungen, Tests zum Bedaten von virtuellen Fahrzeugmodellen und Validationstests für Simulationsmodelle durch. Der Prüfstand eignet sich aber auch für Gesamtfahrzeugmessungen (z.B. Karosseriesteifigkeiten und Frequenzanalysen), die Vertikalanregung von Aggregatlagern und die Vorabstimmung von Derivaten. Modernste Prüfstandstechnik liefert dabei reproduzierbare Ergebnisse.

TRE verfügt darüber hinaus auch über einen eigenen servohydraulischen Dämpferprüfstand (100 Millimeter Amplitude, sechs Meter pro Sekunde), mit dem wir Stoßdämpfer-Kennfelder ermitteln und Freigabeversuche durchführen können. Mit seiner Hilfe überprüfen und modifizieren wir aktuell verbaute Kennungen, validieren Defekte am Dämpfer und bieten unseren Kunden einen Komplettservice für die Ermittlung aller Abstimmvarianten. Unsere Experten können auf umfangreiche Erfahrungen mit Dämpfersystemen diverser Dämpferhersteller zurückgreifen.

Lenksysteme

Bei der subjektiven Abstimmung von Lenksystemen kommt uns unsere langjährige Erfahrung besonders zugute: Unsere Applikateure kennen den Einfluss der unterschiedlichen Parameter auf das Fahrverhalten sehr genau. So stellen wir sicher, dass die Bedatung diverser Lenksysteme wie EPS, Servotronic oder EHPS in Hinblick auf Komfort, Geradeauslauf, Kurvenverhalten, Mittenlage und Momentenaufbau das angestrebte markentypische Fahrgefühl erzeugt. Sollte es durch rein applikative Maßnahmen nicht zu erreichen sein, entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden die nötigen Änderungen an der Hardware.

Für objektive Messungen von Temperatureinflüssen auf das Lenkverhalten nutzen wir auf Kundenwunsch auch Versuche im Thermowindkanal. Dort können wir die Lenksysteme unter verschiedenen Randbedingungen auf reproduzierbare Weise thermisch vermessen.

Bremsregelsysteme

Unterwegs in aller Welt: Unsere Applikateure bedaten Prototypen auf den Testgeländen unserer Kunden, auf der Nordschleife des Nürburgrings oder auf dem Eis skandinavischer Seen. Dank unserer Nähe zum Motorsport verfügen wir über viel Erfahrung bei der Applikation von Fahrwerksystemen aller Art. Unsere Versuchsingenieure besitzen ausgezeichnete Fähigkeiten, um das Fahrverhalten zu beurteilen, und sie zeichnen sich durch eine hervorragende Fahrzeugbeherrschung aus – auch an den Grenzen der Fahrdynamik.

Dabei übernimmt TRE nicht nur die Bedatung für den Ersteinsatz, sondern passt auch Derivate beispielsweise an die Anforderungen verschiedener Märkte an.

Bei der Bedatung von Bremsregelsystemen finden wir den optimalen Kompromiss zwischen der Fahrsicherheit und dem markentypischen Fahrverhalten. Wir verstehen die Philosophie unserer Kunden, und unsere Applikateure stellen sicher, dass die „DNA“ jedes Herstellers auch im Fahrwerk erlebbar bleibt. Dies geschieht in enger Abstimmung mit unseren Kunden und den Systemlieferanten.

Subjektivabstimmung

Durch die Subjektivabstimmung bekommt das Fahrzeug am Ende der Entwicklung den letzten Schliff. Dabei testen und verändern wir weltweit auf öffentlichen Straßen und unter verschiedenen klimatischen Bedingungen alle Facetten der Applikation – darunter so wichtige Fahrzeugeigenschaften wie die Feder-Dämpfer-Stabilisatoren-Abstimmung, die Elastokinematik, die Kombination aus Rad und Reifen sowie die elektronischen Regelsysteme.

Unsere Testfahrer haben aufgrund ihrer langen Erfahrung ein extrem gutes Gespür für jedes Fahrzeug und stellen damit sicher, dass ein Fahrwerk auch in allen Fahrzeugderivaten das angestrebte markentypische Fahrverhalten zeigt.

Unsere Experten testen und applizieren die Fahrzeuge auf Prüfgeländen, Rennstrecken und öffentlichen Straßen. Die TRE-Versuchsingenieure sind auch für die Erprobung auf der Nordschleife ausgebildet.

Schulungen

von unseren TRE Spezialisten lernen

cEVD – Certified Engineer Vehicle Dynamics

Praxisorientierter Lehrgang für Fahrkomfort und Fahrdynamik

Wir bieten seit 10 Jahren eigene Lehrgänge an, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind und in die unsere Erfahrung aus 20 Jahren Support der OEMs in Fahrzeug- und Fahrwerksentwicklung einfließen.

Diese Kompetenzen und Erfahrungen stellen wir ausgesuchten Kunden als exklusive Fortbildung zur Verfügung. Unsere Lehrgänge richten sich an Entwicklungsingenieure und Mitarbeiter von Fahrzeugherstellern und Zulieferern, die ihre Erfahrungen um die subjektive Fahrzeugbeurteilung erweitern möchten. Außerdem bieten wir jungen Ingenieuren einen schnellen Einstieg in die Materie, ein großes Plus angesichts des Fachkräftemangels in der Automobilbranche.

In kleinen Gruppen und unter Anleitung von fachmännischen TRE-Ingenieuren werden folgende Lehrinhalte vermittelt:

  • Theoretischen Konzepten
  • Messtechnische Grundlagen
  • Simulationswerkzeugen und wichtigen Normen aus dem Bereich der Fahrwerksabstimmung
  • Fahrpraktischen Erfahrungen: zwei Tage auf einem Testgelände
  • Teilnehmer lernen anhand von Fahrmanövern, wie sie die Abstimmung von Fahrwerken professionell beurteilen und beeinflussen können
  • Subjektive Beurteilung „Komfort“ und „Dynamik“

Unser Anspruch:

  • Lernen mit Begeisterung
  • Praxisorientiert
  • Extrem kleine Gruppen
  • Offenes und konstruktives Arbeitsklima
  • Erfahrene Trainer mit langjähriger Erfahrung im den Bereichen Bremse, Fahrkomfort und Fahrverhalten (Dynamik)
  • Wissen vom Praktiker für Praktiker

Unsere erfahrenen Trainer führen Sie dabei Schritt für Schritt in die subjektive Bewertung und Abstimmung von Fahrwerken ein. In den zwei aufeinander aufbauenden Modulen „Fundamentals“ und „Advanced“ lernen Sie die wichtigsten Begriffe, Werkzeuge und Methoden aus diesem anspruchsvollen Gebieten kennen. Im Modul „Expert“ vertiefen wir nach Kundenwunsch einzelne Themen.

Nach Abschluss der Schulung erhalten Sie von TRE ein Zertifikat als „Certified Engineer Vehicle Dynamics“.

Fundamentals

In diesem zweitägigen Lehrgang bieten wir einen breiten Überblick zu den Themen Fahrwerk und subjektive Fahrzeugabstimmung.

Im Fundamentals Lehrgang legen unsere Trainer mit den maximal sechs Teilnehmern die theoretischen Grundlagen vom Aufbau eines Fahrwerks und welche Aspekte bei der subjektiven Bewertung beachtet werden müssen. Im Anschluss werden Sie im Praxisteil des Lehrgangs die Eigenschaften von Fahrwerken, in Bezug auf Fahrkomfort und Fahrdynamik, bewerten.

Das Spektrum der Teilnehmer reicht vom Bereichsfremden bis hin zu Ingenieuren, die sich in Richtung Subjektivbeurteilung oder Abstimmung weiterentwickeln wollen.

Tag 1: Legen des theoretischen Fundaments und erste praktische Erfahrung

  • Einführung in die Funktion und den Aufbau von Fahrwerken
  • Möglichkeiten und Grenzen der Simulation für den Fahrwerk-Bereich
  • Welche Bedeutung die subjektive Bewertung von Fahrwerken macht
  • Welche Aspekte bei der subjektiven Bewertung eine Rolle spielen
  • Erste praktische Arbeit: TRE-Trainer zeigen, wie ausgewählte Eigenschaften von Fahrwerken professionell bewertet werden können

Tag 2: Subjektive Beurteilung von Fahrdynamik und Fahrkomfort

  • Durchführung von Versuchsfahrten und Fahrmanövern unter Anleitung eines Trainers
  • Kennenlernen von Brems- und Einlenkverhalten im Detail
  • Pro zwei Teilnehmer steht ein Fahrzeug bereit, jeder Teilnehmer fährt so drei verschiedene Fahrzeuge zur Beurteilung
  • Grundlage für die Beurteilung ist das Notensystem mit zehn Abstufungen
  • Teilnehmer bewerten im Bereich Komfort zehn genau beschriebene Einzelkriterien
  • Während der Dynamikbeurteilung bewerten Teilnehmer nach fünfzehn detaillierten Einzelkriterien

Ziel des Moduls „Fundamentals“ ist es, dass die Teilnehmer ein Grundverständnis für das komplexe Thema „Fahrwerkabstimmung“ entwickeln und ausgesuchte Facetten der subjektiven Bewertung kennen lernen. Darüber hinaus sollen sie auch vermittelt bekommen, wie sie sich während alltäglicher Fahrten kontinuierlich verbessern können.

Advanced

Aufbauend auf den Lehrgang „Fundamentals“ führen wir die maximal sechs Teilnehmer im zweitägigen Modul „Advanced“ tiefer in die Grundlagen der Fahrwerksabstimmung ein.

Auch dieser Lehrgang besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Hierbei lernen die Teilnehmer Messtechniken und ihre Normen kennen und können zudem auf der Teststrecke die Auswirkungen von Veränderungen am Fahrwerk erfahren.

Tag 1: Aufbau der Fahrwerke der Versuchsfahrzeuge

  • Erläuterung spezieller Fahrwerksmesstechniken
  • Eingehen auf Fahrwerkskomponenten der Versuchsfahrzeuge, welche im Praxisteil des Lehrgangs verändert werden
  • B. wird der Einfluss des Stabilisators in Theorie und Praxis dargestellt
  • Anhand der Normen ISO 3888-1 (Testverfahren für doppelten Spurwechsel) und ISO 14512 (Bremsen auf µ-split) lernen die Teilnehmer die Randbedingungen, das Vorgehen und die Auswertung der Tests kennen

Tag 2: Fahrversuche auf einer Teststrecke

  • Jeweils zwei Teilnehmer erleben unter Anleitung eines Trainers welche Auswirkungen die Änderungen am Fahrwerk auf das Fahrverhalten haben
  • Was geschieht, wenn Stabilisatoren ein- und ausgeschaltet werden
  • Welche Konsequenzen unterschiedliche Luftdrücke in den Reifen haben
  • Was sich ändert, wenn die Fahrdynamikregelung (ESP) abgeschaltet wird

Nach dem Besuch des Moduls „Advanced“ beherrschen die Teilnehmer die weiterführenden Aspekte der Fahrwerks-Abstimmung, außerdem haben sie ein grundlegendes Verständnis der einschlägigen ISO-Normen und der dazu gehörenden Fahrversuche entwickelt.

Expert

Wir bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Workshops zu ganz unterschiedlichen Themen an. Die Schwerpunkte werden von unseren Kunden selbst bestimmt.

Unser zweitägiger Lehrgang für maximal vier Teilnehmer ist eine Kombination aus Theorie und praktischen Fahrversuchen. Den thematischen Schwerpunkt können unsere Kunden selbst bestimmen. Wir bieten Workshops zu ganz unterschiedlichen Themen an. Als Vorbereitung auf die offizielle Industrie-Pool Nürburgring Lizenz hat TRE schon zahlreiche Versuchsingenieure und Testfahrer von OEM Industrie-Pool Mitgliedern erfolgreich trainiert.

Möglich Themen sind:

  • Subjektiver Reifentest: Hier lernen die Teilnehmer die Auswirkungen verschiedener Reifentypen auf Dynamik und Fahrkomfort zu beurteilen und die spezifische Terminologie in diesem Bereich kennen
  • ESP: Einführung in die Funktionsweise und unterschiedliche Regler
  • Fahrwerksabstimmung am Beispiel von Änderungen des Stoßdämpfers
  • Lernen welche Auswirkungen eine Änderung eines Dämpferkennfeldes auf das Fahrverhalten hat

Neben der Streckenkenntnis und einem verbesserten Fahrstil, erlernen die Teilnehmer zusätzlich Kenntnisse über Fahrdynamik, Fahrzeugreaktionen und Fahrwerksbewertung.

Nach dem Besuch des Moduls „Expert“ haben die Teilnehmer ein detailliertes Verständnis des Themas entwickelt. Im jeweiligen Gebiet können sie jetzt auch mit Experten auf Augenhöhe kommunizieren.

FMEA

FehlerMöglichkeits- und –EinflussAnalyse

Risikoquantifizierung mit dem Ziel der Fehlervermeidung

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in den Bereichen:

•  Produkt-FMEA Konstruktion (u.a. Fahrwerk, Kühlung)
•  Produkt-FMEA Kundenbetrieb/Feld (u.a. Antriebsstrang, Elektronik, Fahrwerk)

Die Erstellung der FMEA erfolgt dabei in den folgenden sechs Schritten:

Systemgrenzen festlegen – Struktur analysieren – Funktionsanalyse durchführen – Fehleranalyse durchführen – Risiko bewerten – Optimierungsmaßnahmen definieren

Unsere Leistungen umfassen:

•  FMEA Vorbereitung
•  Planung der Teamsitzungen
•  Terminkoordination
•  FMEA Moderation
•  FMEA Nachbearbeitung
•  Tracking der Maßnahmen (auf Wunsch)

Für die Erstellung der FMEA beherrschen wir die Tools:

•  APIS IQ FMEA
•  SCIO Plato FMEA, SCIO Plato Matrix, Net-Builder

Die Moderation der Teamsitzungen erfolgt gemäß den aktuellen Richtlinien von VDA Band 4 / DIN EN 60812.

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